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Fringe – Grenzfälle des FBI

Originaltitel: Fringe Originalsprache: Englisch Herkunftsland: USA Erstausstrahlung: 9. September 2008 auf “Fox” Format: Staffel 1: 1 x 81Min, 19 x 50Min.
Staffel 2: 23 x 43 Min. Staffel 3 und 4: 22 x 43Min. Status: Nicht Abgeschlossen Produktion: Bad Robot Productions, Warner Bros. Television Regie: Brad Anderson, Joe Chappelle, Fred Toye, Akiva Goldsman, Paul A. Edwards, Dennis Smith, Jeannot Szwarc, Charles Beeson, Tom Yatsko, Jeffrey G. Hunt, David Straiton Drehbuchautoren: J.J. Abrams, Alex Kurtzman, Roberto Orci       Zur Serie J.J. Abrams hatte viel Erfolg mit “Lost”, doch er musste auch viel Kritik einstecken. Viele Zuschauer störten viele überflüssige Handlungsstränge, die letztendlich nirgendwohin führten. Also gelobte er bei seinem nächsten Projekt Besserung. Kürzlich darauf entwickelte er zusammen mit Alex Kurtzman und Robert Orci das Konzept für “Fringe”.
Wie der Name der Serie schon andeutet, dreht sich hier alles um sogenannte Grenzwissenschaften, und der Annahme dass sie alle real sind. Dabei schlägt der Schöpfer von “Alias” zum ersten Mal in die Kerbe von Akte X, welches sich bereits vor 15 Jahren an einem ähnlichen Konzept versuchte.
Jedoch im Gegensatz zu Akte X, ist “Fringe” nicht auf die Ungewissheit über die Existenz von Übernatürlichem angewiesen. Die Charaktere wissen, dass diese Dinge existieren direkt von Anfang an.

Charaktere der ersten Staffel von links nach rechts: Agent Broyles, Dr. Bishop, Nina Sharp, Charlie Francis, Olivia Dunham, John Scott, Peter Bishop, Astrid Farnsworth

Handlung:
Flug 627 landet in Boston, doch als das Flugzeug geöffnet wird, stellt das Bodenpersonal fest, dass alle Passagiere und die gesamte Besatzung tot sind.
Special Agent John Scott und sein Partner, Agent Olivia Dunham werden von ihrem Vorgesetzten Phillip Broyles auf den Fall angesetzt, und als Scott einen Verdächtigen verfolgt kommt er in Kontakt mit gefährlichen Chemikalien, welche bei ihm die gleichen Symptome wie bei den Passagieren des Flug 627 auslösen, nur langsamer.
Sein Partner Agent Olivia Dunham sucht Hilfe um ihn zu retten, und braucht dazu Dr. Walter Bishop. Dieser befindet sich jedoch seit Langem in einer Psychiatrischen Anstalt und der einzige Weg an ihn heranzukommen, ist seinen Sohn Peter Bishop davon zu überzeugen, seinen Vater aus der Anstalt mitzunehmen. Dies stellt sich als weitaus schwieriger heraus als es sich anhört, denn Peter will seinen Vater nicht mehr sehen.
Nach etwas Überzeugungsarbeit seitens Olivia, willigt Peter jedoch ein und die 3 Beginnen zu ermitteln. Letztendlich enthüllt Broyles, dass es kein Zufall war, dass Olivia auf die Ermittlung angesetzt wurde, und dass sie nun zu einer Sonderabteilung des FBI gehört: Der Fringe Division.

 

Besetzung:
Olivia Dunham – Anna Torv, Peter Bishop – Joshua Jackson, Phillip Broyles – Lance Reddick, Dr. Walter Bishop – John Noble, Astrid Farnsworth – Jasika Nicole, Nina Sharp – Blair Brown, Charlie Francis – Kirk Acevedo, Der Beobachter – Michael Cerveris  

Agent Broyles macht sogar das Lesen von Akten richtig spannend

  Meinung des Autors:
Fringe ist eine sehr erfrischende Serie, ganz im Stile von Akte X. Doch ich persönlich finde sie ist bei weitem die bessere Wahl, weil die Serie von Anfang an weiss, was sie sein will und sich nicht in Nebensächlichkeiten verliert. Wie alle Serien von J.J. Abrams setzt auch Fringe auf Charaktere und macht die Fälle, die Peter, Walter und Olivia lösen um so interessanter, weil jeder Fall persönlich etwas mit ihnen zu tun hat. Die Entscheidung die Serie im ggz. zu Lost zu straffen, war eine sehr gute, da Fringe viel Fokussierter und bei weitem nicht so ermüdent wie Lost wirkt. Es gibt genug interessante Wendungen und Geschichten um den gemeinen Science Fiction Fan bei Laune zu halten, aber auch genug Drama um diejenigen zu interessieren, die mit Sci-Fi nichts am Hut haben.
Die Special Effects sind auf einem sehr hohen Niveau und verleihen der Serie zusammen mit dem Setting und den Schauplätzen einen gewissen Charme der 50er Jahre B-Movies, was meiner Meinung nach die Serie noch interessanter macht. Alle Schauspieler machen ihre Sache sehr gut, vor allem wenn man bedenkt, dass einige mehrere Charaktere spielen müssen. Ausserdem hat Fringe im Staffelfinale zu Staffel 1 einen der besten Cameos in der Geschichte des Fernsehens! Wer Sci-Fi und Mysterioses mag sollte an Fringe auf jeden Fall nicht vorbeigehen.

Die DVD: Wie alle modernen Serien ist auch Fringe in Deutschland auf DVD und Blu-Ray erhältlich. Dabei stehen die deutschen Versionen den US Versionen, in Sachen Qualität, in nichts nach. Man kann hier also bedenkenlos zugreifen.
  Intro:

DVD/Blu-Ray-Veröffentlichungen:

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