einer der genialste Serien und eine der besten Staffel
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| Geschrieben am: March 16, 2010 |
| Name: Stefan Tschinkel, Baden |
Spannung von Anfang bis Ende, überachschende Wendungen, geniale Schauspieler.
Einziger Kritikpunkt, wer die ersten 6 Staffeln kennt kann gewisse Handlungen schon voraussehen |
Inhalt wie immer top, jedoch nicht perfekt
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| Geschrieben am: March 3, 2010 |
| Name: Erik Wartusch, Wien, Österreich |
Inhaltlich gibt es nichts auszusetzen. Ich wähle prinzipiell die englische Tonspur. Bei den deutschen Synchronstimmen fehlt der Flair. (z.b. ausländische Akzente sind viel authentischer)
Leider nun die Mängel.
-- Wieso muss ich mir den Pilotfilm (24 Redemption) extra kaufen wo man den doch auf die DVD/BlueRay Sammlung packen könnte... ich weiß.. der liebe Umsatz und die Finanzkrise.... Zumal gibt es diesen bei Amazon zumindest nur als DVD...
-- Auf den Bluerays sind, wie von anderen Leuten hier erwähnt, die Hintergrundbilder derweils so verwaschen und gestört dass es doch auffällt..... fokusierte Gesichter und Objekte sind scharf und detailliert. Als Blueray alleine gesehen eher sehr negativ, da hätts die DVD auch getan...
Alles im allem durch diese zwei Mängel nur 4 Sterne statt 5. |
Der Tiefpunkt ist erreicht: Staffel 7 ist hanebüchen und enttäuschend.
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| Geschrieben am: March 3, 2010 |
| Name: Moritz Berg, Frankfurt |
Man hatte viel Neues versprochen für Staffel 7: Keine CTU mehr, Handlung spielt in Washington.
Eine kleine Revolution, denn man hatte offensichtlich erkannt, dass sich das Prinzip 24 langsam
aber sicher totgelaufen hat.
Aber die Revolution von 24 ist nicht mehr als ein laues Reförmchen.
Außer, dass die Beteiligten FBI-Jacken statt CTU-Jacken tragen hat sich NICHTS verändert.
Das FBI funktioniert genauso wie die CTU, und sogar alle noch lebenden oder teilweise auch schon
mal gestorbenen CTU-Haudegen finden sich in kürzester Zeit an einem Schreibtisch beim FBI wieder.
Wo ist das Problem?
Wir haben einfach alles schon so oft gesehen. Wir haben schon terroristische Flugzeugabstürze gesehen
und Angriffe mit Biowaffen. Wir kennen die Maulwürfe in der eigenen Abteilung, wir kennen den schlecht
beratenen Präsidenten, auch wenn er diesmal weiblich ist. Wir kennen den Leiter von FBI/CTU, der nicht
voll bei der Sache ist. Wir kennen Jack Bauer, seit 5 Staffeln gebrochen, der gehanicapt ist, diesmal
nicht durch Heroinsucht oder Folternachwirkungen oder Herzinfarkt, sondern durch andere Krankheit.
Wir haben schon so viele Angehörige der Präsidentenfamilie bedroht gesehen. Wir wollen nicht schon wieder,
dass Kim Bauer entführt wird. Oder das Jack ständig Leute verhaftet und dann 15 Minuten später wieder
ihre Flucht ermöglicht, weil sich inzwischen herausgestellt hat, dass man sie noch braucht oder weil sie
ihn erpressen oder weil sie vielleicht gar nicht so böse sind. Oder dass "die Guten" ständig in die Arrestzelle
müssen, weil sie "mindestens 10 Bundesgesetze" gebrochen haben, bevor man sie 28 Minuten später wieder
befreit, weil man sie braucht.
Kurzum: die 7. Staffel ist wie eine Persiflage auf das, was die Serie einmal ausgemacht hat. Da wird nur
noch zitiert und behauptet. Jack Bauer ist nur noch eine Karikatur eines gebrochenen Agenten, er hat schon
lange nichts menschliches mehr an sich. Und selbst die allerletzte Spur von Realismus, schon immer nicht
gerade die Hauptsache, ist endgültig verschwunden. Alle 2 Stunden planen Söldner eine Attacke, alle 2 Stunden
wird das Schlimmste abgewendet, der Bösewicht erledigt und sein "eigentlicher" Auftraggeber springt ein.
Die Söldnertruppe vom Anfang ist nur die Untergruppierung des Afrika-Generals, der mit seinen Männern nur die
Untergruppierung des Afrika-Diktators ist, der mit seinen Soldaten nur die Untergruppierung des wahnsinnigen
Blackwater-Chefs ist, der mit seinen Soldaten nur ein Teil der großen "THE GROUP"-Verschwörung ist.
Ihr versteht, was ich mit Persiflage meine?
Warum es überhaupt 2 Sterne gibt, ist die Erinnerung an früher. Und ein paar sehr schöne neue Charaktere.
Agentin Walker und der neue Präsidentin schaut man gerne zu. Auch wenn die Alleingänge ihrer Familienangehörigen
in Momenten höchster Staatskrisen wieder einmal ein Ärgernis sind.
Man müsste mal zählen, vielleicht gäbe es einige Jubiläen zu feiern:
die 100. Entführte Person? Die 10. Entführung von Kim Bauer? Die 5. todbringende Krankheit von Jack?
der 150. gerade noch rechtzeitig erschossene Zeuge? Die 50. Folterung? Der 20. Maulwurf? Die 50. Schießerei
in einem Parkhaus oder einer Tiefgarage?
Ich habe keine Ahnung, wie man 24 noch retten könnte. Leider die Produzenten und Drehbuchautoren offensichtlich auch nicht. |
Zuviel des Guten!
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| Geschrieben am: February 27, 2010 |
| Name: AdamsFan, Hannover, Niedersachesen |
Leider ist die hier vorliegende 7. Staffel auch nur mittelmäßig geraten.
War 24 früher ein Garant dafür, sich nicht mehr vom Fernseher wegbewegen zu können, hat sich dieses Konzept leider langsam überholt. Es passiert einfach zuviel, man verliert so langsam im Laufe der Staffel den Überblick. Eine Katastrophe passiert, wird innerhalb von 2-3 Folgen abgearbeitet und schon passiert das Nächste. Und immer so weiter. Am Ende weiß man schon gar nicht mehr, wie die Staffel gestartet ist.
Ich hoffe die 8. Staffel wird besser, ansonsten werde ich mich bald als Fan der Serie verabschieden... |
Versöhnt Jack die westliche Welt mit dem Islam?
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| Geschrieben am: February 26, 2010 |
| Name: Dr. Quijote, Bremen |
Wer sich die vorherigen sechs Staffeln angeschaut hat, lässt sich auch die siebte nicht entgehen. Man merkt nur langsam, dass das originelle 24-Konzept auf Dauer zur Bürde wird, da es schwierig ist, eine Handlung im 24-Stunden-Echtzeit-Format spannend zu halten, ohne dauernd haarsträubende Wendungen einzubauen. Im Grunde ist Folge sieben eine Aneinanderreihung mehrerer Geschichten: Kaum ist ein Anschlag erfolgreich abgewendet, raunt jemand: "This isnt over." und schon steht das nächste Horror-Szenario vor der Tür. Schön für Jack, dass sich alle aktuell aktiven Bösewichte dieser Welt immer gerade an einem Ort aufhalten, den er in Echtzeit innerhalb einer Folge erreichen kann.
Was mir sehr gut gefiel, ist dass die Produzenten den bisher unhinterfragten Terrorismus-Generalverdacht gegenüber dem Islam revidiert haben. Jack Bauer holt sich in einer herzzerreissenden Szene sogar seelischen Beistand von einem islamischen Geistlichen, der ihm auch noch die Absolution erteilt. Wird hier 24 wieder politischer Vorreiter? Von einigen Politik- und Medienwissenschaftlern wird ja in ernstzunehmender Weise vertreten, dass die glaubwürdige und sympathische Präsidentschaft David Palmers in den Staffeln 2 und 3 einen Wahlsieg Barack Obamas zumindest erleichtert hat. Hat Jack Bauer hier vielleicht die Versöhnung der westlichen Welt mit dem Islam vorbereitet? Dann wäre ich gerne bereit, Tony Almeida für seinen ewig gleichen finster-gequälten Gesichtsausdruck zu vergeben (aber auch nur dann!).
Ansonsten gibt es wie gewohnt: solide Action, moralische und politische Dilemmas, haarsträubenden Zeitdruck. Hier hält die Serie, was die Marke "24" verspricht.
Zur häufig kritiserten deutschen Synchron-Fassung der Blue-Ray-Version kann ich nichts sagen. Ich habe den Film in der Originalfassung geschaut und da war der Ton perfekt.
Ach ja: Wer die Hintergründe zur siebten Staffel verstehen will, sollte unbedingt vorher den als Prequel konzipierten 90-Minuten-Spielfilm "24 - Redemption" anschauen. Der ist zwar deutlich schwächer als alle 24-Folgen (sentimental bis zur Gefühlsdusligkeit), enthält aber wichtige Informationen, die in der siebten Staffel als bekannt vorausgesetzt werden. |
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